Satzung des Verbands der Pädagogiklehrerinnen und Pädagogiklehrer e.V.

Fassung der Satzung vom 05.10.2011, geändert auf der Mitgliederversammlung vom 28.09.2016, begründet am 17.08.1979


§1

(1)    Der „Verband der Pädagogiklehrer und Pädagogiklehrerinnen e.V.“ ist ein Verein, der unter diesem Namen in das Vereinsregister eingetragen ist.

(2)    Sein Sitz und Gerichtsstand ist der Wohnort der / des ersten Vorsitzenden.

(3)    Zweck des Vereins ist die Weiterentwicklung der pädagogischen Fächergruppe in Deutschland. Der Zweck wird insbesondere realisiert durch:

  1. Kontaktpflege zwischen den Lehrerinnen / Lehrern der pädagogischen Fächergruppe (wie z. B. Pädagogik / Erziehungswissenschaft(en) / Sozialpädagogik / Sozialwesen / Sozialpraktische Grundbildung) – Informationsvermittlung, Informationsaustausch, unterrichtspraktische Hilfe – Herausgabe der Vereinszeitschrift PädagogikUnterricht und Pflege eines Internet-Portals.
  2. Organisation von Arbeits- und Fortbildungstagungen.
  3. Beiträge zur Gestaltung von Ausbildung und Lehre in Schule, Seminar und Hochschule.
  4. Erfahrungsaustausch zwischen Fachlehrerinnen / Fachlehrern verschiedener Schularten sowie Bundesländern und dem  Ausland.
  5. Vertretung der bildungstheoretischen Belange des Faches gegenüber Ministerien, Schulaufsichtsbehörden, pädagogischen Landesinstituten, Fachkommissionen und ähnlichen mit der Forschung und Lehre sowie der Konzeption und Entwicklung der pädagogischen Fächergruppe betrauten und befassten Institutionen.
  6. Vertretung der pädagogischen Fächergruppe in der Öffentlichkeit z. B. Presse, Verbänden, Verlagen, Parteien.

 


§2

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.  Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§3

Mitgliedschaft

(1)    Mitglied kann jede natürliche Person werden, die im Zusammenhang mit der pädagogischen Fächergruppe in Lehre und/oder Forschung tätig ist. Des Weiteren kann  jede natürliche oder juristische Person Mitglied werden, die an der Entwicklung und Verbreitung des Fachs interessiert ist.

 

(2)    Die Aufnahme wird schriftlich beantragt. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

 

(3)    Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zum Ende des Kalenderjahres. Die schriftliche Kündigung muss bis zum 30. September des Kalenderjahres (Datum des Poststempels) erfolgt sein.

 

(4)    Ausgeschlossen wird, wer gegen die Interessen des Vereins verstößt. Die Entscheidung fällt der Vorstand. Vor dem Ausschluss hat das Mitglied das Recht vom Vorstand gehört zu werden.

 

(5)    Mitglieder bezahlen einen Beitrag. Das Beitragsjahr ist das Kalenderjahr. Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Beitrag ist im ersten Quartal für das gesamte Kalenderjahr zu zahlen.

 

(6)    Der Vorstand kann Mitglieder, die ihren Beitrag trotz Mahnung nicht zahlen, von der Inanspruchnahme der Vereinsleistungen oder aus dem Verein ausschließen.

 

(7)    Der Vorstand kann in besonderen Fällen auf Antrag die Stundung oder den teilweisen oder vollständigen Erlass von Mitgliedsbeiträgen beschließen.


§4

Mitgliederversammlung

(1)    Die Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Die Einladung erfolgt schriftlich bis spätestens vier Wochen vor Beginn der Versammlung. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

(2)    Die Mitgliederversammlung berät zu Fragen der pädagogischen Fächergruppe und des Vereines.

 

(3)    Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören:

  1. Beratung und Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder und des Vorstandes.
  2. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Kassenprüferinnen / der Kassenprüfer.
  3. Im Abstand von zwei Jahren erfolgt die Entlastung des Vorstandes, die Wahl des Vorstandes und der Kassenprüferinnen / der Kassenprüfer.

(4)    Den Vorsitz der Mitgliederversammlung hat ein Mitglied des Vorstandes.

 

(5)    Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit: Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

 

(6)    Wahlen sind auf Antrag geheim. Wiederwahl ist zulässig.

 

(7)    Einzelwahl

     1. Bei Einzelwahl ist gewählt, wer die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen erhält.

     2. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los.

 

(8)    Listenwahl

     1. Bei Listenwahl können auf einem Stimmzettel  höchstens so viele Kandidaten gewählt werden, wie insgesamt          zu wählen sind. Ein Stimmzettel ist gültig, wenn mindestens die Hälfte der Zahl der zu Wählenden gewählt ist.

     2. Gewählt sind die Kandidatinnen / Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl.

     3. Bei Stimmengleichheit gilt Satz (7) 2.

 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der Versammlungsleiterin / dem Versammlungsleiter und der Protokollführerin / dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.


§5

Außerordentliche Mitgliederversammlung

(1)    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann durch den Vorstand einberufen werden.

 

(2)    Sie muss einberufen werden, wenn 10 % der Mitglieder unter Angabe von Gründen dies verlangen.


§6

Vorstand

(1)    Der Vorstand führt den Verein.

 

(2)    Er wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine vorzeitige Abwahl des Vorstandes ist möglich, wenn die Mitgliederversammlung ordnungsgemäß unter Angabe der Tagesordnung einberufen worden ist. Auch nach Ablauf der Wahlperiode bleibt der bisherige Vorstand bis zur Wahl eines neuen Vorstandes noch im Amt.

 

(3)    Der Vorstand besteht aus der / dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden und der Kassenverwalterin / dem Kassenverwalter (geschäftsführender Vorstand) sowie Beisitzerinnen/ Beisitzern (erweiterter Vorstand).

 

(4)    Weitere Beisitzerinnen/Beisitzer können für besondere Aufgaben kooptiert werden.

 

(5)    Unter Leitung der / des Vorsitzenden führt der geschäftsführende Vorstand die Geschäfte des Vereins und vertritt ihn nach außen als Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Je zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

 

(6)    Die Kassenverwalterin / der Kassenverwalter verwaltet die Kasse des Vereins. Sie / er nimmt die Zahlungen an den Verein entgegen und leistet Zahlungen für Vereinszwecke nur mit Zustimmung der / des Vorsitzenden. Sie / er erstattet der Mitgliederversammlung Bericht.

 

(7)    Der Vorstand fördert die Bildung von Landesverbänden bis zur Konstituierung eines Landesverbandes, indem der Landessprecherinnen/Landessprecher ernennt.

 

(8)    Der Vorstand tagt auf Einladung des Vorsitzenden mindestens dreimal im Jahr oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Drittel seiner Mitglieder.

 

(9)    Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand fasst Beschlüsse mit Zweidrittelmehrheit der Anwesenden.

 

(10) Der Vorstand kann eine Geschäftsstelle einrichten und zur Koordinierung der Aufgaben des Vereines eine Geschäftsführerin / einen Geschäftsführer einstellen. Die Geschäftsführerin / der Geschäftsführer nimmt an den Vorstandssitzungen teil, ist aber nicht stimmberechtigt.

 

(11) Zur Realisierung der Aufgaben des Vorstandes können weitere Personen durch den Vorstand beschäftigt werden.


§7

Vereinszeitschrift / Internet-Portal

Der Vorstand ist verantwortlich für das Erscheinen der Vereinszeitschrift und die Pflege des Internet-Portals.


§8

Kassenprüferin/Kassenprüfer

(1)    Die Mitgliederversammlung wählt alle zwei Jahre zwei Kassenprüferinnen/Kassenprüfer.

(2)    Mitglieder des Vorstandes können keine Kassenprüferinnen/Kassenprüfer sein.

 


§9

Auflösung des Vereins

(1)    Über die Auflösung des Vereines entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Entscheidung über die Auflösung muss eine begründete Ankündigung im Vereinsorgan vorausgehen, die mindestens zwei Ausgaben vor der Mitgliederversammlung erscheint. Ein Diskurs ist anzustreben.

 

(2)    Bei der Auflösung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den „Bundesverband Deutscher Kinderschutzbund“, Schöneberger Str. 15, 10963 Berlin, der es unmittelbar und ausschließlich für seine gemeinnützigen Zwecke einzusetzen hat, es sei denn, der Verein fusioniert mit einem anderen ebenfalls gemeinnützigen Verein.


§10

Änderung der Satzung

Die Satzung kann durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit geändert werden.